lm Garten des Beethovenhauses in Bonn
In der Projektion »SKRFF« wird eine Graffiti-Wand gezeigt. Viele bunte Farbschichten werden sichtbar. Die Wand wirkt wie ein Fundort aus der Vergangenheit. Die Bilder bewegen sich in einer Stop-Motion-Animation. Dabei entstehen Formen, die lebendig wirken. Farben verändern sich und gehen ineinander über. Die Projektion beginnt mit einer echten Graffiti-Wand in Wien, die seit dem Jahr 1982 ein erlaubter Ort für Graffiti ist. Die Künstlerinnen und Künstler von »SKRFF« haben mit einem Messer Stück für Stück Farbe abgetragen. Die Farbschicht ist etwa zwei Zentimeter dick. In ihr haben sich über vierzig Jahre Sprayfarbe gesammelt. In den Farbschichten steckt auch Geschichte. Sie zeigen die Zeit, in der die Graffitis entstanden sind. Das Freilegen der Farben ist wie ein Blick in die Vergangenheit. Die Projektion ist an der Trogstrecke zu sehen. Sie befindet sich gegenüber einer Graffiti-Wand in Hildesheim, ganz in der Nähe befindet sich der Klingeltunnel, auch er ist ein bekannter Graffiti-Ort. So entsteht ein Bezug zur Graffiti-Szene in Hildesheim. Der Ort lädt dazu ein, über die Geschichte der Stadt nachzudenken, die sich in den Farbschichten der Graffitis verbirgt.
Am Projekt »SKRFF_ology« sind mehrere Personen beteiligt. Die Leitung haben Corrie Francis Parks und Daniel Nuderscher. Thom Parks ist für Animation und Technik zuständig. Sandro Nicolussi hat den Ton gestaltet.
EVI Lichtungen 2026
Making of
SKRFF